Es ist schon erstaunlich inwieweit das Web 2.0 medial die Aussagen von Politikern von gestern mit Tatsachen von heute kombinieren und aller Welt zeigen kann.
In Bezug auf Transparenz und Meinungsfreiheit ist dies ganz klar als Gewinn zu verbuchen. Das rheinländische Sprichwort “Was interessiert mich mein Geschwätz von gestern” trifft in der medialen Wirklichkeit des Web nicht mehr zu. Das ist sicher auch ein Grund weshalb neben den Vertretern der klassischen Mediengattungen die Politik mit eifer dabei ist das Web kontrollieren zu wollen.
Für den Politiker selbst kann es peinlich werden. Nach “Westerwave” ist nun der designierte EU-Kommissar Günter Oettinger an der Reihe. Einst rief er Englisch als die Arbeitssprache der Zukunft aus. Nun kommt er selbst in eine Position in der die Arbeitssprache Englisch seine Gegenwart ist. Sicher wird er mit intensivem Training und einem Coach an seiner Seite beizeiten seine eigenen Sprachdefizite aufholen. Dennoch bescheren uns findige Web-Contentproduzenten über die Plattform Youtube einen ungeschminkten Einblick in die aktuelle Wirklichkeit.
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